Sonstiges
 
 
Wir gratulieren zum bestandenen Therapiebegleithund- Team!
 Nach den Richtlinien des Berufsverbandes Therapiebegleithunde Deutschland e.V..
 
 
O`Brian of Angelgoods
Rufname: Balou
 
Sohn von Enjoy & Amandus
 
Besitzerin: Miriam Basista/Nöken
 
Balou hat die Prüfung mit ner Eins plus Sternchen gemacht :-)). Kommunikation fast ohne Worte - er hat seine Prüfungsaufgaben wohl im Schlaf auswendig gelernt.
Dazu gehörte übrigens auch eine Art Wesenstest.
 
 
 
Ein Team!
Miriam, Söhnchen Niklas & Balou
 
 
 

Balou – Klassenhund der Oberstufenklasse O 1 im Schuljahr 2006/2007

Hallo, ich bin’s, Balou, der Klassenhund der O 1!

Ich wollte Euch mal berichten, was ich in der Schule alles mache, was die Schüler mit mir erleben und wie mein „Schultag" ein Mal in der Woche in der Rheinischen Förderschule, Förderschwerpunkt Sehen in Düren abläuft.

Nein, ein Therapiebegleithund wie der Pitti hier an der Schule bin ich nicht. Dazu muss ich noch einiges lernen, Erfahrungen sammeln und älter werden. Aber als Klassenhund kann ich ja durch meine Anwesenheit auch eine Menge kleiner Beiträge beispielsweise in Sachen Feinmotorik, Emotionalität und Kommunikation leisten und eine besondere positive Atmosphäre schaffen.

Ach so, ich bin übrigens ein jetzt 16 Monate alter dunkelbrauner Labrador Retrieverrüde aus der Zucht „of Angelgoods", gehe zwei Mal pro Woche zur Hundeschule bzw. mache eine Junghundeausbildung (mit dem Ziel Begleithundeprüfung) mit und werde regelmäßig tierärztlich untersucht und entwurmt. Bei einem Wesenstest für Retriever hieß es, dass ich menschenfreundlich bin und mich im gesamten Testverlauf sicher und unerschrocken gezeigt habe, also z.B. im Verhalten gegenüber Fremdpersonen, im Verhalten in Menschenmengen und bei verschiedenen optischen und akustischen Umwelteinflüssen. Zur Schule konnte ich schon als Welpe mit, fühle mich also fast wie zu Hause in der Klasse.

Erste vorsichtige Kontaktaufnahme mit Balou

So, jetzt aber zurück zu meinen Erlebnissen mit Georg, Halil, Isabel, Kevin, Lisa, Mustafa, Pascal und Sabrina, so heißen nämlich die Schüler der O 1 aus dem Bildungsgang für mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche!

Anfangs drehte sich der Sachunterricht um mich bzw. mich als Hund. Die Schüler haben gelernt, dass man mein weiches Fell überall am Körper fühlen kann und dass ich vier Pfoten, eine feuchte Hundenasen, große hängende Ohren und eine Rute als besondere Merkmale habe.

Sie haben ausprobiert, ob ich - wie sie - mit einem Löffel Joghurt essen und aus einem Becher trinken kann oder ob ich vielleicht lieber Trockenfutter aus einer großen Schale fresse und Wasser aus einer Schale trinke.

Toll war es auch, als alle Schüler mit mir an der Leine spazieren gegangen sind. Einige Schüler mochten die Leine gar nicht wieder loslassen, wieder andere haben sich im Rollstuhl kurz ziehen lassen.

Die Schüler und ich, wir haben außerdem noch Bällchen werfen und bringen gespielt sowie ausgiebige Kuschelstunden veranstaltet. Für mich gab’s dabei immer viele Leckerlies.

Die Begeisterung steht den Schülern ins Gesicht geschrieben

Im zweiten Halbjahr wurde dann an einem Wochentag der „Hundedienst" eingerichtet. Je zwei Schüler haben an diesem Tag Aufträge übernommen wie das ausführliche Begrüßen, das Füttern zur Frühstückszeit, das Gassi gehen, die Beschäftigung mit Bällchen werfen oder Verwöhnen mit Streicheleinheiten – alles wichtige und verantwortungsvolle Aufgaben, wenn ein Hund Gast in der Klasse ist.

Ganz nebenbei hat der ein oder andere gelernt, die Klassentür immer zu schließen, die Hände nach dem Streicheln nicht zum Mund zu führen, die Hände gezielt in meine Richtung zu bewegen, mich als Hindernis wahrzunehmen, die eigenen Kräfte im Kontakt mit mir zu dosieren, die visuelle und akustische Aufmerksamkeit zu steigern, Wünsche klarer zu äußern und Entscheidungen eindeutiger zu treffen usw.

Kuschelzeit mit Balou gemeinsam auf der Liege

 

 

Ausgiebiges Streicheln erwünscht

So ein Schultag macht viel Spaß und ist aufregend, in manchen Momenten aber auch anstrengend. Zum Glück gab’s für mich immer wieder viele kleine Pausen, die ich auf einer großen Decke dösend und träumend verbringen konnte.

Bis zum nächsten Bericht aus der Rheinischen Förderschule,

euer Balou!

 

Miriam Nöken-Basista

(Klassenlehrerin und Hundebesitzerin)

 

 
 
 
 
 
 
Für unsere hundeverrückten Freunde!!!
von Annika & Monty im Internet entdeckt.

Ein Brief von Deinem Hund an Dich

Ich bin dein Hund und es gibt eine Kleinigkeit, die ich dir ins Ohr flüstern möchte.
Ich weiß, ihr Menschen seid sehr beschäftigt. Manche müssen arbeiten, manche
müssen Kinder großziehen. Immer musst du hierhin und dorthin laufen, oft viel
Zu schnell und oft auch, ohne die wirklich großartigen Dinge des Lebens zu bemerken.
Sieh einmal zu mir herunter, während du jetzt an deinem Computer sitzt. Kannst du
Verstehen, auf welche Art meine dunkelbraunen Augen in deine Augen sehen?
Sie sind schon etwas trüb geworden und ein paar graue Haare habe ich rund um meine Schnauze.
Du lächelst mich an, ich sehe es in deinen Augen. Was siehst du in meinen? Siehst du mein Wesen?
Eine Seele in mir, die dich so sehr liebt, wie niemand sonst es könnte? Einen Geist, der dir alle
früheren Versäumnisse vergeben würde, hättest du jetzt nur einen Moment Zeit für mich?
Manchmal müssen wir so jung sterben, so schnell, manchmal so plötzlich,
Dass es dein Herz zerbricht. Manchmal altern wir vor deinen Augen so langsam,
Dass du es nicht einmal merkst, ehe das Ende kommt, wenn wir dich mit ergrauten
Schnauzen und kataraktumwölkten Augen ansehen.

Immer noch ist die Liebe da, sogar noch wenn wir uns diesem langen Schlaf
Hingeben müssen, um frei in ein entferntes Land zu laufen, bis wir uns wiedersehen.
Vielleicht bin ich morgen nicht mehr hier, vielleicht bin ich nächste Woche nicht mehr hier.
Eines Tages wirst du das Wasser aus deinen Augen wischen, das die Menschen haben,
Wenn tiefer Kummer ihre Seelen füllt, und du wirst dir Vorwürfe machen, dass du
Neulich nicht "nur einen weiteren Tag" Zeit für mich hattest.

Weil ich dich so liebe, berühren deine Sorgen meine Seele und machen mich traurig.
Komm her, setz dich zu mir auf den Boden und sieh mir tief in die Augen.
Komm nicht als "Alpha" zu mir oder als "Trainer" oder womöglich als "Mama und Papa" ... Komm
Zu mir als eine lebende Seele, Streich mir übers Haar, lass uns einander in die Augen sehen
Und einfach "reden".

Du hast einmal beschlossen, mich in deinem Leben zu haben, weil du wolltest, dass eine Seele
Alles mit dir teilt. Jemand, der ganz anders ist als du - und hier bin ich.

Ich bin ein Hund, ich bin lebendig. Ich habe Gefühle, ich habe körperliche Sinne.
Ich kann die Unterschiede in unserem Wesen, unseren Seelen fühlen.
Mit all deinen Marotten bist du menschlich und ich liebe dich trotzdem.

Nun komm, setz dich zu mir auf den Boden. Komm in meine Welt und lass
Die Zeit langsamer laufen, wenn auch nur für 15 Minuten. Vielleicht gibt es kein Morgen für uns.
Das Leben ist so furchtbar kurz ...

In Liebe Dein Hund

 
 
 
 
 
Wir gratulieren zum Therapiehund
Hortensia (Jule) vom Appelhoff
Besitzer:  Heike Thünemann & Tobias Altenhövel

Tochter von Grandee of Angelgoods  &  Lenches Amelia
Züchterin: Henriette von Seckendorff